ONKO - WELLNESS - TAG
 

Liebe Mitglieder,
liebe Brustkrebspatientinnen,

hier finden Sie Informationen zu unseren Onko-Wellness-Tagen

Die Idee
Wellness - das Gefühl des Sichwohlfühlens - und das Leben mit Brustkrebs scheinen auf den ersten Blick eher Gegensätze zu sein.

Doch was für jeden Gesunden zur Prävention von Krankheiten und zur Stärkung seines Immunsystems gilt, gilt umso mehr für brustkrebskranke Frauen. Für ihre Lebensqualität und für Ihren Heilungsprozess ist es von entscheidender Bedeutung, wieder zu lernen, sich in ihrem Körper und in ihrem Leben wohl zu fühlen - wenn auch nur für Stunden.

Die Umsetzung
Sich wohl zu fühlen - hierfür bieten unsere Onko-Wellness-Tage eine breit gefächertes Angebot aus Informationen, Anregungen und eigenem Erleben.

Informationen
Stets informieren ausgewiesene Experten  über Themen wie z. B.  "Heilkräfte der Seele", "Chinesische Medizin", "Gesunde Ernährung", "Das Zusammenspiel von Körper und Seele", "Die Bedeutung von Sport - vor und nach Krebs" oder über "Hautpflege nach Operation, Chemo- und Strahlentherapie" .

 
     

Eigenes Erleben
Darüber hinaus will der Tag zum Ausprobieren einladen. Wir bieten z. B. Einführungskurse in Malen, Singen für die Seele, Yoga, Shiatsu, Aktivierung der Selbstheilung-skäfte, Tanz, Gymnastik, Typberatung, Trommels und vieles mehr...

 

 
     
Anregungen
An Infoständen der Pharma- und Kosmetikindustrie sowie weiteren Ausstellern können Sie zusätzliche Anregungen für eine gesunde Ernährung, Körperpflege, zur Auswahl von Kopfbedeckungen, Kleidung, Wäsche, Bademoden und zahlreiche Tipps zu Sport- und Wellnessangeboten erhalten.
 
 

Informationen über unseren 1. Onko-Wellness-Tag finden Sie hier
Informationen über unseren 2. Onko-Wellness-Tag finden Sie hier
Informationen über unseren 3. Onko-Wellness-Tag finden Sie hier

Unser 4. Onko-Wellness-Tag am 13. Juni 2010

"Verwöhne Körper und Geist"

„Ich danke Ihnen für diesen wunderschönen Tag. Er hat mir Ruhe, aber auch neue Kraft gegeben“, mit diesen Worten verabschiedete sich eine Brustkrebspatientin von ihrem Arzt Dr. Abdallah Abdallah, Leiter des Brustzentrum Ruhrgebiet, Evangelische Klinken Gelsenkirchen.

Am Sonntag, dem 13. Juni 2010, lud der Krebsarzt gemeinsam mit dem Förderverein Brustzentrum „Die Revierinitiative“ zum nunmehr 4. Onko-Wellness-Tag ein. 240 Frauen waren dieser Einladung gefolgt. 18 verschiedene Workshops halfen den erkrankten Frauen, ihren eigenen Weg zur Krankheitsbewältigung zu finden.



"Die heutige Veranstaltung ist eine Gelegenheit sich zu entspannen, über einige Sinnfragen nachzudenken und davon positive Energien zu entwickeln. Sinn ist in erster Linie Zusammenhang. Lebenskunst aber besteht darin, Zusammenhänge zu finden, mit diesen Worten begrüßt Dr. Abdallah Abdallah die Teilnehmerinnen. (Rede)

Julia Trippler und Dipl.-Sportwissenschaftlerin Nina Köster, beide vom Gesundheitspark Nienhausen Gelsenkirchen, stellen die Kooperationsprojekte mit dem Park vor.

Mit einer exzellenten Zaubervorstellung stellt Axel Kolbe seine Kunst unter Beweis, anderen etwas vorzumachen. Wir danken Herrn Kolbe für diese unterhaltsame wie amüsante Darbietung.

Für das leibliche Wohl sorgte erneut das Restaurant Tanta Amanda, Dortmund, das uns bereits zum 4. Male das gesamte Catering für die Veranstaltung schenkte. Wir danken herzlich für diese köstliche Spende. Und bei dem vorzüglichen Essen gab es auch wieder Raum und Zeit für viele gute Gespräche.

Nach der Mittagspause informierte Prof. Dr. Josef Beuth über positive Einflüsse der komplementären Medizin und gab zahlreiche Tipps für den Alltag. Die Präsentation zu seinem Vortrag können Sie hier nachlesen.

"Wenn dieser Onko-Wellness-Tag bewirkt, dass sich sie aufgehoben und angenommen fühlen unter uns, Ihre eigenen Ressourcen und Fähigkeiten wieder erkennen, Atem holen und Hoffnung schöpfen können, dann haben wir unseren Auftrag erreicht", ist der Wunsch der Vorsitzenden der Revierinitiative für diesen Tag (Rede).



Den fröhlichen Abschluss des Tages gestaltete der Trommel-Workshop gemeinsam mit der Trommelgruppe des Fördervereins unter der Leitung des Musikpädagogen Hasan Kayar.



 

Unser 3. Onko-Wellness-Tag am 7. Juni 2009

"Die Heilkräfte der Seele"

Ohne Zweifel: Eine exzellente Behandlung ist die beste Voraussetzung zur Genesung. Doch dies ist nicht die ganze Wahrheit.
Wir Patientinnen müssen mitwirken, einwirken auf unsere Gesundheit. Nur im Zusammenspiel von Körper und Seele kann es uns gelingen, eine Krebserkrankung zu überwinden. Und so müssen wir lernen, auf unseren Körper zu achten und auf unsere Seele zu hören.

Auch der 3. Onko-Wellness-Tag hielt mit 16. unterschiedlichen Workshops ein breit gefächertes Angebot für erkrankte Frauen bereit, um Entspannung, Tanzen, Meditation und Singen, Trommel vieles mehr auszuprobieren.

"Was ist Gesundheit? Ist Gesundheit – wie es der Immunbiologe Gerhard Uhlenbruck beschreibt „die Summe aller Krankheiten, die man nicht hat“? Oder ist Gesundheit nach Thomas von Aquin weniger ein Zustand als eine Haltung, die mit der Freude am Leben gedeiht?", mit diesen Fragen führt die Vorsitzende Barbara Kols-Teichmann in ihrer Rede in den Tag ein.

Dr. Abdallah unterstreicht in seiner Begrüßung, dass Brustkrebs nahezu alle Lebensbereiche beeinträchtigt: das körperliches Wohlbefinden, die Partnerschaft, Familienplanung, den Beruf, die Freizeitgestaltung, aber auch das modische Empfinden,  kosmetische Vorlieben. "Die Patientinnen sehen sich plötzlich vor vielen Fragen, auf die sie keine Antwort haben. Aber der Heilungsprozess hängt auch von der Lösung dieser Fragen ab", so der Krebsarzt. Er zitiert hier das Gebe von Antoine de Saint-Exupéryt "Die Kunst der kleinen Schritte".

In Ihrem Vortrag "Heilkräfte der Seele" macht Monika Bylitza den Teilnehmerinnen des Tages Mut, die Herausforderungen des Alltags anzunehmen. Beste Voraussetzung hierfür sei ein selbst bestimmtes, umfassendes Lebenskonzept zu entwickeln mit einer persönliche "Vision" für die  vier Lebensdimensionen "Arbeit und Leistung", "Körper und Gesundheit", " Beziehungen" und " Sinn". Zum Life-Leadership gehöre auch, eine ausgewogene Balance unter diesen vier zentralen Lebensbereichen herzustellen.

Dr. med. Lias Hupe-Nörenberg führt die Besucher in die Grundzüge der Traditionellen Chinesischen Medizin ein. Sie demonstriert eindrucksvoll, in welchen Bereichen diese jahrtausende alte Tradition sinnvoll angewandt werden kann. Zugleich stellt die Schulmedizinerin deutlich heraus, dass die Traditionelle Chinesische Medizin bei einer Krebserkrankung die konventionellen Therapie nur ergänzen, aber nicht ersetzen kann.

Unser Programm
Unsere Referenten
Unsere Workshops und ihre Leiter
Unser Flyer

 

Unser 2. Onko-Wellness-Tag  am 1. Juni 2008

 "Das Leben spüren"

„Es ist nicht genug zu wissen, man muss auch anwenden.
Es ist nicht genug zu wollen, man muss auch tun“,
mit diesen Goethe-Zitat begrüßt Barbara Kols-Teichmann, Vereinsvorsitzende, die über 300 Teilnehmer der Veranstaltung.

"Der große Erfolg im letzten Jahr, Ihre Begeisterung und Ihre eindringlichen Bitten an den Vorstand, diesen Tag zu wiederholen, waren für uns Anerkennung unserer Arbeit und Auftrag zugleich. Wir haben es geschafft! Erneut konnten wir Referenten und Workshopleiter von der Idee des Tages und der Bedeutung eines ganzheitlichen Behandlungskonzeptes bei Krebs überzeugen", betont die Vorsitzende gleich zu Beginn ihrer Rede. Sie zeigt auf, warum dieser Tag sich schlüssig in das Gesamtkonzept einfügt.  

Mit dem Dank an die Referenten und die 15 Workshopleiter, die auf ihr Honorar verzichtet haben, sowie an alle Sponsoren - insbesondere  Franz Josef Leuthold, Restaurant Tante Amanda Dortmund, der das überaus reichhaltige und wohlschmeckende Buffet gespendet hat - schließt sie. Ihr Dank gilt auch allen fleißigen Helfern bei der Vorbereitung.

"Für den Arzt ist die Begegnung mit dieser Krankheit dadurch geprägt, dass der einzelne Mensch - natürlich auch fast jeder Arzt selbst - die Diagnose einer Krebskrankheit so fürchtet, wie kaum eine andere" , führt Dr. Abdallah, Chefsenologe des Marienhospitals Herne, in seiner Ansprache aus. In vielen Begegnungen mit Krebskranken habe er sehr früh erkannt, dass ein Verständnis dieser Krankheit, das sich ausschließlich auf den organischen Bereich beschränkt, nicht ausreiche.

Die Frage nach dem Sinn, die sich immer wieder stellt, könne nur jeder Mensch für sich auf seine eigene Weise beantworten. "Wir alle, ob von der Krankheit selbst betroffen, ob Helfer, sind aufgerufen, aus der Begegnung mit der Krankheit Mut und Kraft zu entwickeln, die Welt zu verändern. Wir wollen zu mehr Mut herausfordern, die Krankheit auf vielfältige Wege zu überwinden", ist Dr. Abdallahs eindringlicher Appell an die Teilnehmer des Tages.
 

Er schließt mit seinem Dank an alle, "die mit dazu beigetragen haben, unsere Senologische Abteilung nach vorne zu bringen, unser Konzept weiter zu festigen und damit allen Betroffenen und ihren Angehörigen Sicherheit auf ihrem Weg der Gesundung zu geben".

 


Unser Programm

Unsere Referenten

Unsere Workshops

Unser Stargast Nemo
 

 

 
 

Unser 1. Onko-Wellness-Tag am 6. Mai 2007

"Ich kümmere mich um mich"

Genau ein Jahr der Vorbereitung  war erforderlich, um einen Tag durchzuführen, an dem die Frauen sich um sich kümmern, an dem sie ihre innere Ruhe wieder finden, zu sich selbst zurückfinden können. Wir wollen mit diesem Tag einen ganz Strauß von Anregungen für die erkrankten Frauen bereitstellen - Anregungen, die Ihnen helfen, sich in ihrem Leben mit und nach Krebs wohlzufühlen.

Am 6. Mai 2007 ist es dann so weit. 12 parallel laufende Wokshop jeweils am Vor- und Nachmittag stehen auf dem Programm. Das Angebot reicht von Malen, Yoga, Imagination, Shiatsu, über Aktivierung der Selbstheilungskräfte  bis hin zu Tanz und Typberatung und vieles mehr. Die Wokshops werden eingerahmt von vier Informationsvorträgen. Informationsstände in der großen Halle der Akademie Mont Cenis runden das Angebot ab.

Gleich bei der Premiere dieses Tages sind rund 200 Gäste der Einladung des Fördervereins und  des Leiters der Senologie Dr. Abdallah in die Akademie Mont Cenis gefolgt.

„Was ist denn die größte Lüge der Welt?“, zitiert die Vorsitzende Kols-Teichmann aus Paulo Coelhos Bestseller "Der Alchemist" in ihrer Begrüßung.  „Es ist diese: In einem bestimmten Moment unserer Existenz verlieren wir die Macht über unser Leben, und es wird dann vom Schicksal gelenkt." Sie fordert die erkrankten Frauen auf: "Den Rahmen unseres Schicksals dürfen wir nicht wählen. Des Rahmens Inhalt aber geben wir ( Dag Hammarskjöld, Generalsekretär der Vereinten Nationen)"

"Wir möchten Ihnen eine Ahnung von den in Ihnen verborgenen Kräften und schlummernden Ideen verschaffen, damit Sie ihren Alltag besser bewältigen und ein Stück körperliches und seelisches Wohlbefinden wiedererlangen können", appelliert auch Dr. Abdallah in seiner Rede an die erkrankte Frauen.

Dr. Dieter Pütz, Chefarzt der Deister Weser Kliniken, Bad Münder, unterstreicht in seinem Vortrag, dass eine Wechselwirkung von Körper und Seele immer auftritt - nicht nur bei Krankheiten, sondern auch im Gesunden. " Nur in dieser Wechselwirkung ist gesundes menschliches Leben möglich", so der Facharzt für Psychotherapie.

Obwohl es kein Ernährungskonzept gibt, das Krebs mit Sicherheit verhindern kann, und obwohl die wissenschaftliche Beweise noch nicht vollständig sind, lassen sich doch Ernährungsempfehlungen aufstellen, die das Risiko für eine Krebserkrankung senken. Über das Krebsrisiko fördernde und risikosenkende Ernährungsfaktoren informiert Prof. Dr. Josef Beuth in seinem Vortrag "Kann die Tumorerkrankung durch gesunde Kost beeinflusst werden?".

Informationen und Tipps zur Hautpflege nach einer Brustkrebsbehandlung gibt Dr. Klaus Hoffmann, stellv. Direktor der Klinik für Dermatologie, St. Josef-Hospital Bochum. Chrisoph Rossmy führt in die Behandlungsmöglichkeiten der Osteopathie ein

Unser Programm
Unsere Referenten und die Workshops mit ihren Leitern